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Oktoberfestbier 2026: 6 Münchner Brauereien, Festzelte & Unterschiede

von Blazora Team An Aug 22, 2026
Drei Freunde stoßen im Festzelt mit drei Maß Oktoberfestbier an

Oktoberfestbier 2026: 6 Münchner Brauereien, Festzelte & Unterschiede

Wer auf dem Oktoberfest eine Maß bestellt, wählt die Brauerei normalerweise nicht auf der Getränkekarte aus. Das Festzelt entscheidet, welches Oktoberfestbier im Krug landet. Im Augustiner-Festzelt wird Augustiner ausgeschenkt, im Hofbräu-Festzelt Hofbräu und in der Ochsenbraterei Spaten. Wer ein bestimmtes Wiesnbier probieren möchte, sollte deshalb zuerst das passende Zelt auswählen.

Auf der Münchner Wiesn sind genau sechs Brauereien zugelassen: Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Paulaner, Löwenbräu und Spaten. Alle brauen ihr eigenes Oktoberfestbier, doch Alkoholgehalt, Geschichte, Ausschank und die dazugehörigen Festzelte unterscheiden sich.

Das 191. Oktoberfest findet 2026 vom 19. September bis 4. Oktober auf der Theresienwiese statt. Dieser Guide zeigt dir, welches Bier du wo bekommst, was echtes Oktoberfestbier ausmacht und wie du die Unterschiede genießen kannst, ohne aus deinem Wiesn-Tag einen unpraktischen Sechs-Maß-Marathon zu machen.

Die 6 Oktoberfestbiere 2026 auf einen Blick

Brauerei Alkoholgehalt laut offizieller Wiesn-Übersicht Wichtige Festzelte Besonderheit
Augustiner 6,3 % Augustiner-Festhalle, Fischer-Vroni Als einzige Brauerei Ausschank aus traditionellen 200-Liter-Holzfässern
Hacker-Pschorr 6,0 % Hacker-Festzelt, Bräurosl Bei Poschner’s zusätzlich bernsteinfarbenes Wiesnmärzen aus dem Holzfass
Hofbräu München 6,2 % Hofbräu-Festzelt Staatliche Brauerei und eng mit dem weltbekannten Hofbräuhaus verbunden
Paulaner 6,0 % Paulaner-Festzelt, Armbrustschützenzelt, Käfer Wiesn-Schänke Jüngste der sechs zugelassenen Oktoberfestbrauereien
Löwenbräu 6,1 % Löwenbräu-Festzelt, Schützen-Festzelt Das Festzelt ist schon von weitem am großen brüllenden Löwen erkennbar
Spaten ca. 5,9 % Schottenhamel, Marstall, Ochsenbraterei In der Schottenhamel-Festhalle wird das Oktoberfest offiziell eröffnet

Die Tabelle nennt die wichtigsten großen Festzelte. Mehrere Brauereien beliefern zusätzlich kleine Zelte und Betriebe auf der Oidn Wiesn. Wenn für dich neben dem Bier auch Musik, Publikum und Küche entscheidend sind, hilft dir unser Vergleich der Oktoberfest-Festzelte 2026 bei der Auswahl.

Was darf sich überhaupt Oktoberfestbier nennen?

Oktoberfestbier ist nicht einfach irgendein stärkeres Festbier mit blau-weißem Etikett. Auf dem Münchner Oktoberfest darf ausschließlich Bier von sechs leistungsfähigen Münchner Traditionsbrauereien ausgeschenkt werden. Es muss innerhalb der Münchner Stadtgrenzen gebraut werden und sowohl dem Münchner Reinheitsgebot von 1487 als auch den geltenden deutschen Reinheitsvorgaben entsprechen.

Seit 2022 ist „Oktoberfestbier“ außerdem als geschützte geografische Angabe der Europäischen Union eingetragen. Das Herkunftssiegel schützt nicht bloß einen werbewirksamen Namen. Es verbindet das Bier mit seinem Herstellungsort, seiner festgelegten Spezifikation und der Münchner Festkultur.

Damit lässt sich echtes Münchner Oktoberfestbier von vielen international angebotenen „Oktoberfest Style“- oder „Festbier“-Produkten unterscheiden. Solche Biere können gut gebraut sein und stilistisch an die Wiesn erinnern. Das geschützte Original stammt jedoch aus München und wird von einer der sechs zugelassenen Brauereien hergestellt.

Zu den Grundzutaten gehören Malz, Hopfen, Hefe und Wasser. Trotz dieser gemeinsamen Basis entsteht kein vollständig einheitliches Getränk. Rezeptur, Malzauswahl, Hopfengabe, Gärung, Reifung und Ausschank prägen das Ergebnis. Deshalb können Farbe, Malzkörper, Süße, Hopfenwirkung und Abgang von Brauerei zu Brauerei wahrnehmbar variieren.

Braumeister prüft Gerstenmalz und Hopfen vor kupfernen Braukesseln

 

Ist Oktoberfestbier dasselbe wie Märzen?

Die Begriffe werden häufig gleichgesetzt, sind aber nicht vollständig identisch. Historisches Märzen wurde traditionell im März stärker eingebraut und kühl gelagert, damit es bis in den Spätsommer und Herbst haltbar blieb. Klassisches Märzen wirkt oft malziger und zeigt eine goldene bis bernsteinfarbene Färbung.

Das heutige Bier in den großen Münchner Festzelten ist überwiegend heller und leichter golden als viele internationale Oktoberfest-Märzen. Es bleibt dennoch kräftiger als ein typisches Helles und besitzt meist mehr Alkohol. Eine interessante Ausnahme findest du bei Poschner’s: Dort wird neben dem hellen Hacker-Pschorr-Oktoberfestbier auch ein originales bernsteinfarbenes Wiesnmärzen aus dem Holzfass ausgeschenkt.

Für Besucher ist die praktische Unterscheidung einfach: Bestellst du auf der Wiesn eine Maß, erhältst du das Festbier des jeweiligen Zelts. Eine freie Wahl zwischen „Helles“, „Märzen“ und sechs Oktoberfestbieren wie in einer spezialisierten Craft-Beer-Bar ist nicht vorgesehen.

Warum ist Wiesnbier stärker als normales Helles?

Oktoberfestbier liegt 2026 je nach Brauerei ungefähr zwischen 5,9 und 6,3 Volumenprozent Alkohol. Ein klassisches Münchner Helles bleibt häufig darunter. Der Unterschied klingt auf dem Papier klein, fällt bei einer Maß mit einem Liter Inhalt aber deutlich ins Gewicht.

Das stärkere Festbier besitzt mehr Stammwürze und wirkt meist vollmundiger. Genau das passt zu einem langen Festtag, kräftigen Speisen und der besonderen Atmosphäre im Zelt. Es bedeutet jedoch nicht, dass eine Maß wie ein gewöhnliches halbes Helles behandelt werden sollte.

Trinke langsam, iss ausreichend und bestelle zwischendurch Wasser oder ein alkoholfreies Getränk. Plane außerdem die Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Maß ist kein Probierglas, sondern ein Literkrug – und das Tempo der Nachbartische muss nicht dein eigenes sein.

1. Augustiner: Wiesnbier aus dem Holzfass

Augustiner-Bräu wurde 1328 gegründet und ist die älteste noch bestehende Brauerei innerhalb der Münchner Stadtgrenzen. Auf der Wiesn hat sie eine Besonderheit bewahrt, die viele Bierfreunde gezielt suchen: Augustiner schenkt sein Oktoberfestbier als einzige der sechs Brauereien aus traditionellen 200-Liter-Holzfässern aus. Diese Fässer werden in München „Hirschen“ genannt.

Das Augustiner-Wiesnbier besitzt laut offizieller Übersicht 6,3 % Alkohol und ist damit das stärkste der sechs hier verglichenen Festbiere. Du bekommst es in der Augustiner-Festhalle und in der Fischer-Vroni. Auf der Oidn Wiesn wird es unter anderem im Festzelt Tradition und im Musikantenzelt Boandlkramerei ausgeschenkt. Auch mehrere kleine Wiesn-Zelte führen Augustiner.

Wer den traditionellen Ausschank erleben möchte, sollte nicht nur auf den Krug schauen. In der Augustiner-Festhalle lassen sich die großen Holzfässer hinter dem Ausschank erkennen. Das macht die Logistik sichtbar, die sonst unter Theke und Zapfanlage verborgen bleibt.

2. Hacker-Pschorr: Helles Festbier und seltenes Wiesnmärzen

Die Geschichte von Hacker-Pschorr reicht bis ins Jahr 1417 zurück. Hacker und Pschorr wurden zeitweise als getrennte Brauereien geführt und 1972 wieder unter einer gemeinsamen Marke vereint. Das Oktoberfestbier hat 6,0 % Alkohol.

Die bekanntesten Adressen auf der Wiesn sind das Hacker-Festzelt und die Bräurosl. Das Hacker-Festzelt wird wegen seiner aufwendig gestalteten Decke häufig „Himmel der Bayern“ genannt und verbindet das Bier mit einer besonders bildstarken Zeltatmosphäre. In der Bräurosl steht bayerische Festkultur mit eigener Geschichte im Mittelpunkt.

Eine Besonderheit für Bierinteressierte gibt es im kleinen Zelt Poschner’s. Dort wird nicht nur das bekannte helle Oktoberfestbier ausgeschenkt, sondern zusätzlich ein bernsteinfarbenes Wiesnmärzen aus dem Holzfass. Damit lässt sich der Unterschied zwischen modernem hellem Festbier und einer malzigeren Märzen-Anmutung besonders anschaulich erleben.

3. Hofbräu München: Das international bekannte Wiesnbier

Hofbräu München wurde 1589 als herzogliche Brauerei gegründet und wird seit 1939 als Staatsbetrieb geführt. Die Verbindung zum Hofbräuhaus am Platzl macht die Marke auch außerhalb Deutschlands besonders bekannt. Auf dem Oktoberfest wird das 6,2-prozentige Festbier im Hofbräu-Festzelt ausgeschenkt.

Das Hofbräu-Festzelt zieht ein sehr internationales Publikum an und gehört zu den größten und lebhaftesten Hallen der Wiesn. Wer hierherkommt, entscheidet sich daher nicht nur für eine Brauerei, sondern zugleich für eine oft ausgelassene, kosmopolitische Stimmung.

Für die Tagesplanung ist das wichtig: Dass dir ein bestimmtes Bier gefällt, bedeutet nicht automatisch, dass jedes dazugehörige Zelt zu deiner Gruppe passt. Familien, ruhige Genießer und große Partygruppen können dieselbe Brauerei sehr unterschiedlich bewerten, weil Musik, Lautstärke, Sitzbereich und Besuchszeit das Gesamterlebnis stark beeinflussen.

4. Paulaner: In mehreren bekannten Festzelten vertreten

Paulaner geht auf das Jahr 1634 zurück und ist damit die jüngste der sechs zugelassenen Oktoberfestbrauereien. Das Paulaner-Oktoberfestbier besitzt 6,0 % Alkohol und wird in mehreren sehr unterschiedlichen Zelten ausgeschenkt.

Dazu gehören das Paulaner-Festzelt, das Armbrustschützenzelt und die Käfer Wiesn-Schänke. Diese Auswahl zeigt besonders gut, warum die Brauerei allein noch nichts über den Charakter des Besuchs verrät. Das große Paulaner-Festzelt bietet klassische Festhallenstimmung, im Armbrustschützenzelt gehört die Schützentradition zum Profil und die Käfer Wiesn-Schänke wirkt kleiner, exklusiver und stärker wie ein bayerisches Wirtshaus.

Wer Paulaner probieren möchte, kann deshalb zunächst nach dem gewünschten Erlebnis entscheiden und erst danach nach einem freien Tisch suchen. Die Tischreservierung fürs Oktoberfest 2026 lohnt sich besonders für Abendtermine und größere Gruppen.

5. Löwenbräu: Zwei große Zelte und ein unübersehbares Wahrzeichen

Löwenbräu wird seit dem 14. Jahrhundert in München gebraut. Der Löwenbräu-Wiesntrunk besitzt 6,1 % Alkohol und wird vor allem im Löwenbräu-Festzelt sowie im Schützen-Festzelt ausgeschenkt. Auch die kleine Haxnbraterei führt Löwenbräu.

Das Löwenbräu-Festzelt ist leicht zu finden: Vor der Halle sitzt ein riesiger mechanischer Löwe, der seinen Maßkrug hebt und den Brauereinamen ruft. Das ist nicht nur Dekoration, sondern ein praktischer Orientierungspunkt, wenn sich eine Gruppe auf dem vollen Gelände treffen möchte.

Das Schützen-Festzelt bietet trotz derselben Brauerei ein anderes Umfeld. Lage, Speisekarte, Musik und Publikum prägen die Wahrnehmung ebenso stark wie das Bier selbst. Wer beide Zelte besucht, kann daher erleben, wie sehr Atmosphäre und Essen den Eindruck derselben Marke verändern.

6. Spaten: Das Bier beim offiziellen Wiesn-Anstich

Spaten wurde 1397 gegründet und brachte 1894 als erste Brauerei das „Münchner Hell“ auf den Markt. Das heutige Wiesnbier hat ungefähr 5,9 % Alkohol und wird in mehreren großen Festzelten ausgeschenkt: in der Schottenhamel-Festhalle, im Marstall und in der Ochsenbraterei.

Die Schottenhamel-Festhalle spielt am Eröffnungssamstag eine besondere Rolle. Dort zapft der Münchner Oberbürgermeister um 12 Uhr das erste Fass an. Erst nach dem Ruf „O’zapft is!“ und den anschließenden Böllerschüssen beginnt der Bierausschank in den übrigen Festzelten. Die wichtigsten Programmpunkte findest du in unserem Oktoberfest-Kalender 2026.

In der Ochsenbraterei trifft Spaten auf eine sehr klare kulinarische Ausrichtung, während der Marstall mit Pferdemotiven und einem stilvolleren Innenraum ein anderes Publikum anspricht. Auch hier zeigt sich: Ein Wiesnbier kann in verschiedenen Zelten zu unterschiedlichen Gesamterlebnissen gehören.

Geschmücktes Brauereigespann mit zwei kräftigen Pferden und Holzfässern beim Einzug zur Wiesn

 

Welches Festzelt schenkt welches Bier aus?

In der Praxis bestellst du im Zelt nicht „eine Maß von Brauerei A oder B“, sondern schlicht eine Maß. Ausgeschenkt wird die fest zugeordnete Marke. Möchtest du ein anderes Oktoberfestbier probieren, musst du das Zelt wechseln.

Das klingt unkompliziert, hat aber drei Konsequenzen:

  1. Wähle zuerst zwei oder drei passende Zelte. Berücksichtige Stimmung, Musik, Speisen, Lage und Brauerei gemeinsam.

  2. Plane nicht zu viele Wechsel. Wege, Sicherheitskontrollen und zeitweise geschlossene Eingänge kosten mehr Zeit, als der Geländeplan vermuten lässt.

  3. Setze nicht alles auf einen Abendtermin. Ohne Reservierung sind die Chancen vormittags, mittags und an Werktagen meist besser. Unser Guide zum Oktoberfest ohne Reservierung erklärt die reservierungsfreien Bereiche.

Für einen ersten Besuch reicht oft ein Hauptzelt. Wähle es nach der Gruppe und betrachte das Bier als wichtigen Teil des Gesamtpakets. Ein hektischer Rundlauf durch sechs Hallen erzeugt selten mehr Genuss als ein gut gewählter Tisch mit ausreichend Zeit für Musik, Essen und Gespräche.

Vier unterschiedlich gekleidete Freunde betreten gemeinsam ein traditionelles Oktoberfest-Festzelt

 

Wie kann man die sechs Biere sinnvoll vergleichen?

Eine offizielle Verkostung mit sechs kleinen Probiergläsern ist in den Festzelten nicht der Standard. Die normale Portion ist die Maß. Alle sechs Biere an einem Tag „abhaken“ zu wollen, wäre deshalb weder sinnvoll noch genussorientiert.

Besser funktioniert ein Vergleich über mehrere Besuche oder innerhalb einer Gruppe, die unterschiedliche Zelte auswählt. Notiere dir nach jeder Maß nur wenige Eindrücke:

  • Wirkt das Bier eher schlank oder vollmundig?

  • Steht die Malzsüße oder die Hopfenwirkung stärker im Vordergrund?

  • Wie trocken wirkt der Abgang?

  • Passt es zum bestellten Essen?

  • Wie verändern Temperatur und Standzeit den Eindruck?

Vergleiche fair: Ein frisch gezapftes Bier zur Brotzeit in einem ruhigen Mittagszelt wirkt anders als dieselbe Marke spätabends zwischen lauter Musik und dichtem Gedränge. Auch der Zustand des Krugs, die Schaumkrone und die Zeit bis zum ersten Schluck beeinflussen die Wahrnehmung.

Welches Oktoberfestessen passt zum Bier?

Oktoberfestbier ist kräftig genug für herzhafte Wiesn-Klassiker. Statt nach starren Regeln zu kombinieren, kannst du dich an vier einfachen Paarungen orientieren:

  • Hendl: Die Röstaromen der knusprigen Haut passen gut zu hellem, malzbetontem Festbier.

  • Schweinshaxe oder Ochse: Vollmundiges Bier hält mit kräftigem Fleisch und dunkler Sauce mit.

  • Brezn, Obazda und Radi: Eine Brotzeit lässt dem Bier mehr Raum und ist praktisch zum Teilen.

  • Steckerlfisch: Würze, Rauch und Salz bilden einen spannenden Kontrast zum runden Malzkörper.

Vegetarische Gerichte wie Käsespätzle, Knödel, Rahmschwammerl oder Ofenkartoffeln funktionieren ebenfalls gut. Wer vorab auswählen möchte, findet in unserem Guide 15 typische Oktoberfest-Gerichte weitere Ideen.

Maß Oktoberfestbier neben Hendl, Brezn, Obazda und Radi auf einem Holztisch

 

Was kostet das Oktoberfestbier 2026?

Eine Maß kostet 2026 je nach Festbetrieb zwischen 14,80 € und 15,90 €. Der Preis hängt vom Zelt ab und ist nicht allein an die Brauerei gekoppelt. Zwei Zelte mit derselben Biermarke können deshalb unterschiedliche Preise verlangen.

Zusätzlich solltest du Trinkgeld, Essen, alkoholfreie Getränke und die Anreise einplanen. Eine Übersicht nach Festzelt findest du im Artikel zu den Oktoberfest-Bierpreisen 2026.

Tipps für Bierfreunde in der Gruppe

Eine gemeinsame Bierprobe funktioniert auf der Wiesn am besten mit guter Organisation statt mit hohem Tempo:

  • Legt vorab ein Hauptzelt und höchstens eine realistische Alternative fest.

  • Kommt früh, wenn ihr keinen reservierten Tisch habt.

  • Bestellt zuerst Essen und nicht sofort die nächste Runde.

  • Stellt jeden Krug sicher auf den Tisch, statt mit mehreren vollen Maß durch die Menge zu laufen.

  • Haltet Bedienungswege frei.

  • Nehmt keine Maßkrüge als Souvenir mit; die Krüge gehören dem Festbetrieb.

  • Vereinbart einen Treffpunkt für den Fall, dass jemand die Gruppe verliert.

Ein gemeinsames Outfit kann zusätzlich helfen, Freunde auf Fotos und im Gedränge schneller wiederzuerkennen. Personalisierbare Motive aus der Bier-&-Freunde-Kollektion von Blazora lassen sich mit Namen gestalten, ohne dass die gesamte Gruppe eine komplette Tracht kaufen muss.

FAQ zum Oktoberfestbier 2026

Welche sechs Brauereien dürfen Oktoberfestbier ausschenken?

Zugelassen sind Augustiner-Bräu, Hacker-Pschorr, Hofbräu München, Paulaner, Löwenbräu und Spaten. Das Bier muss in München gebraut werden und die festgelegten Anforderungen erfüllen.

Welche Brauerei hat das stärkste Oktoberfestbier?

Nach den Angaben der offiziellen Wiesn-Übersicht liegt Augustiner 2026 mit 6,3 % vorn. Hofbräu folgt mit 6,2 %, Löwenbräu mit 6,1 %, Hacker-Pschorr und Paulaner mit jeweils 6,0 % sowie Spaten mit ungefähr 5,9 %.

Kann ich im Festzelt zwischen mehreren Brauereien wählen?

Normalerweise nein. Jedes Festzelt schenkt eine fest zugeordnete Biermarke aus. Für ein anderes Oktoberfestbier musst du in ein anderes Zelt wechseln.

Wo wird Oktoberfestbier aus dem Holzfass ausgeschenkt?

Augustiner verwendet als einzige der sechs Brauereien weiterhin traditionelle 200-Liter-Holzfässer für Lagerung und Ausschank auf der Wiesn. Bei Poschner’s wird außerdem Hacker-Pschorr-Wiesnmärzen aus dem Holzfass angeboten.

Ist Oktoberfestbier ein Märzen?

Nicht automatisch. Historisches Märzen ist eng mit der Festbiertradition verbunden, doch die heute in den großen Münchner Zelten ausgeschenkten Oktoberfestbiere sind überwiegend heller als viele bernsteinfarbene Märzen. Die geschützte Bezeichnung „Oktoberfestbier“ folgt ihrer eigenen Spezifikation.

Gibt es alkoholfreies Bier auf dem Oktoberfest?

Viele Festzelte bieten alkoholfreies Bier an. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eines der sechs klassischen alkoholhaltigen Oktoberfestbiere. Am Eröffnungstag gelten außerdem besondere Ausschankzeiten, die du vor dem Besuch prüfen solltest.

Wie groß ist eine Maß?

Eine Maß entspricht einem Liter. Der Krug sollte bis zum Eichstrich gefüllt sein; die Schaumkrone befindet sich darüber. Wenn deutlich zu wenig Bier eingeschenkt wurde, kannst du die Bedienung freundlich darauf ansprechen.

Darf man einen Maßkrug mitnehmen?

Nein. Die Glas- und Steinkrüge gehören den Festbetrieben. Wer einen Krug als Erinnerung möchte, sollte einen offiziell verkauften Souvenir- oder Sammlerkrug kaufen.

Fazit: Auf der Wiesn wählst du Bier und Festzelt gemeinsam

Oktoberfestbier 2026 kommt von sechs Münchner Traditionsbrauereien, aber die Marke lässt sich im Zelt nicht frei auswählen. Augustiner steht für den traditionellen Holzfass-Ausschank, Hacker-Pschorr bietet zusätzlich ein seltenes bernsteinfarbenes Wiesnmärzen, Hofbräu zieht ein internationales Publikum an, Paulaner ist in besonders unterschiedlichen Zelten vertreten, Löwenbräu besitzt ein unübersehbares Festzelt-Wahrzeichen und Spaten gehört zum offiziellen Wiesn-Anstich.

Die beste Wahl entsteht deshalb nicht allein aus einer Prozentzahl oder einem Brauereinamen. Entscheidend ist die Kombination aus Bier, Zelt, Besuchszeit, Essen und Gruppe. Wähle ein Festzelt, das zu eurem gewünschten Wiesn-Tag passt, trinke in deinem eigenen Tempo und gib dem Bier genügend Zeit, statt möglichst viele Marken in möglichst wenigen Stunden abzuhaken.


Recherchegrundlage – nicht in Shopify mitkopieren

  • Offizielles Oktoberfest-Portal: die sechs Münchner Oktoberfestbrauereien: Alkoholangaben, Ausschankorte und Besonderheiten

  • Landeshauptstadt München: Oktoberfest 2026: 19. September bis 4. Oktober 2026

  • Offizielle Bierpreisübersicht 2026: 14,80 € bis 15,90 € pro Maß

  • EU-Verordnung 2022/2075: „Oktoberfestbier“ als geschützte geografische Angabe

Stichworte: Bierfreunde, Bierkultur, Festbier, Festzelte, Münchner Brauereien, Oktoberfest 2026, Oktoberfestbier, Wiesn
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